Frische Wäsche im Herbst: So gelingt das Trocknen zu Hause

Draußen regnet es, drinnen steht der Wäscheständer – und der Lieblingspullover ist noch immer feucht. Im Herbst braucht die Wäsche oft mehr Platz und etwas mehr Aufmerksamkeit. Mit ein paar einfachen Handgriffen gelingt das Trocknen zu Hause besser. Und wenn die Trockenfläche knapp wird, können ein Trockner oder Waschtrockner den Alltag erleichtern.

1. Schon beim Waschen ans Trocknen denken

Wie nass die Wäsche aus der Maschine kommt, beeinflusst das anschließende Trocknen. Eine höhere Schleuderdrehzahl entfernt mehr Wasser aus den Textilien. Das verkürzt den Weg von der frisch gewaschenen zur trockenen Wäsche.

Wählen Sie die Drehzahl aber passend zum Material und Waschprogramm. Robuste Handtücher vertragen eine andere Behandlung als empfindliche Strickstücke. Die Pflegehinweise geben Ihnen Orientierung.

Unser Tipp: Prüfen Sie vor dem Start die Schleudereinstellung. Vielleicht ist von der letzten Feinwäsche noch eine niedrige Drehzahl eingestellt.

2. Auf dem Wäscheständer braucht die Wäsche Luft

Ein Handtuch neben einer dicken Jeans, dazwischen ein zusammengefaltetes Shirt: Wenn alles dicht an dicht hängt, kann die Luft schlecht an die Stoffe gelangen.

Schütteln Sie geeignete Kleidungsstücke vor dem Aufhängen aus und verteilen Sie sie mit etwas Abstand. Lassen Sie bei dicken Textilien lieber eine Leine frei. Große Bettbezüge können Sie über mehrere Leinen legen, damit sie nicht als kompaktes Paket herunterhängen.

Auch die Reihenfolge der Waschladungen hilft: Wenn wenig Trockenfläche vorhanden ist, waschen Sie Bettwäsche und Alltagskleidung möglichst an unterschiedlichen Tagen.

Unser Tipp: Fühlen Sie vor dem Einräumen auch an Bündchen, Hosentaschen und dicken Nähten. Diese Stellen können noch feucht sein, obwohl der übrige Stoff bereits trocken wirkt.

3. Feuchtigkeit muss wieder nach draußen

Beim Trocknen gibt die Wäsche Wasser an die Raumluft ab. Deshalb gehört regelmäßiges Lüften dazu. Stellen Sie den Wäscheständer möglichst frei in einem gut belüftbaren Raum auf. Ein geeigneter Trockenraum ist eine gute Alternative, wenn Ihnen einer zur Verfügung steht.

Öffnen Sie die Fenster zum Stoßlüften kurz und weit. Wie häufig das nötig ist, hängt vom Wetter, dem Raum und der Wäschemenge ab. Dauerhaft gekippte Fenster sind in der kalten Jahreszeit ungünstig, weil die Bereiche rund um das Fenster auskühlen können. Ein Hygrometer hilft, die Luftfeuchtigkeit im Blick zu behalten.

Unser Tipp: Denken Sie beim Aufstellen nicht nur daran, wo der Wäscheständer hinpasst. Entscheidend ist auch, wie die feuchte Luft aus dem Raum gelangt.

Trockner oder Waschtrockner: Was passt zu Ihrem Alltag?

Wenn regelmäßig Handtücher, Bettwäsche und mehrere Waschladungen anfallen, kann ein separater Wäschetrockner die Trockenfläche ergänzen. Mit zwei Geräten lässt sich außerdem die nächste Ladung waschen, während die erste bereits trocknet.

Ein Waschtrockner verbindet beide Funktionen in einem Gerät. Das kann praktisch sein, wenn im Bad oder in der Küche nur ein Geräteplatz vorhanden ist. Beachten Sie neben dem Platzbedarf auch Programmdauer sowie Strom- und Wasserverbrauch. Der Platzvorteil bedeutet nicht automatisch geringere Betriebskosten.

Besonders wichtig: Waschmenge und Trockenmenge sind unterschiedlich. Der Exquisit WT8614-060D ist beispielsweise für bis zu 8 Kilogramm beim Waschen und bis zu 6 Kilogramm beim Trocknen angegeben. Für einzelne Programme können kleinere Mengen gelten.

Soll die Wäsche direkt nach dem Waschen im Gerät trocknen, richten Sie die Beladung von Anfang an nach dem kombinierten Programm aus. Bei einer größeren Waschladung muss vor dem Trocknen ein Teil herausgenommen werden.

Und was ist mit dem Lieblingspullover?

Prüfen Sie vor dem maschinellen Trocknen immer das Pflegeetikett. Ein durchgestrichenes Quadrat mit einem Kreis bedeutet: Das Kleidungsstück darf nicht in den Trommeltrockner. Das gilt auch für die Trockenfunktion eines Waschtrockners.

Manche Strickstücke sollen liegend trocknen, damit sie ihre Form behalten. Beachten Sie auch hier die Pflegehinweise.

Sie können die Methoden gut kombinieren: Geeignete Handtücher trocknen im Gerät, die Bluse hängt auf dem Wäscheständer und der empfindliche Pullover liegt ausgebreitet. So bekommt jedes Stück die passende Behandlung.

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